Was wir im Jahr 2025 alles umsetzen wollen!

Das neue Jahr hat bereits begonnen und wir stehen schon wieder in den Startlöchern für unsere nächsten Vorhaben. Wir haben im vergangenen Jahr wieder sehr viel umsetzten können. Einige Dinge wurden aufgrund von Zeitmangel aufgeschoben und wir sind guter Dinge, dies alles dieses Jahr nachzuholen. Aus diesem Grund möchten wir euch mitteilen, was wir im Jahr 2025 und darüber hinaus alles so vorhaben…

1.) Car-System

Wir wollen die automatische Abstandshaltung, die wir bereits letztes Jahr bei einigen Fahrzeugen getestet haben weiter ausbauen, und in allen Fahrzeugen wo es Platztechnisch möglich ist, integrieren. Dies bringt einen noch realeren Betrieb der Fahrzeuge. Außerdem wollen wir östlich der Stadt auf der Landstraße die Bushaltestelle fertigstellen, sowie eine Baustelle mit Ausweiche einrichten.

2.) H0-Wechselstromanlage

Hier möchten wir zwei neue Boosterkreise installieren, da es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit der Kurzschlussmeldung in Kombination mit der verwendeten Intellibox gab. Diese zeigte dadurch anstatt einer Kurzschlussmeldung eine Überlastmeldung.

Aufgrund dessen wurden die vom Programm angeforderten Weichen nicht geschaltet. Das Programm dachte aber, dass dies geschehen ist. Flankenfahrten oder Fahrten in falsche Gleise waren die Folge und brachten die Software aus dem Ruder.

In Zukunft soll also der komplette Fahrstrom über die neuen Booster laufen und die Intellibox bleibt von Kurzschlüssen und Überlastungen unbeeindruckt. Hierdurch ist ein sicheres Schalten der Weichen und Signale weiterhin gegeben, da nur noch dieser Signalkreis auf der Intellibox verbleibt.

Ebenfalls möchten wir einige Weichen umbauen, da die integrierte Mechanik der Märklin K-Gleis Weichen für den Stellvorgang sehr Anfällig auf Verschmutzung durch Gleisschotter und dergleichen ist.

3.) H0e-Gleichstromanlage

Wir werden aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem MpC-Bildschirmstellwerk auf der H0-Gleichstromanlage dieses nun auch für die Schmalspuranlage anschaffen und integrieren. Es sind vorerst zwei Bedienplätze geplant. Der Erste, auf dem sich auch das Netzlaufwerk und der Manager befinden, wird direkt neben der Steuerung und dem MpC-Rechner Platz finden. Der zweite Bedienplatz wird in einer mobilen Ausführung auf einem Laptop eingerichtet.

Es gibt außerdem noch ein Problem mit den Geschwindigkeiten der Züge. Sie fahren uns einfach zu schnell und das gefällt uns nicht. Eine Umrüstung auf Digitaltechnik scheidet aus mehreren Gründen vorerst aus. Daher haben wir beschlossen, das Problem anders zu lösen.

Die meisten Züge fahren bei sehr niedrigen Einstellungen bereits ziemlich schnell. Wird die Geschwindigkeit jedoch weiter reduziert, haben die Garnituren aber oft Schwierigkeiten beim Anfahren. Es ist quasi eine Gradwanderung zwischen „die Garnitur fährt störungsfrei, aber viel zu schnell“ und „die Garnitur fährt vorbildgerecht, aber bleibt oft stecken“.  Die Regelung der Steuerung kann aufgrund diverse „Kleinigkeiten“ die oft blöd zusammenspielen (Schienenspannung, Motorträgheit, Steigungen, …) nicht vollständig ausgenutzt werden.

Die eingesetzten Fahrstromnetzteile sind für H0 ausgelegt und haben eine effektive Schienenspannung von ca. 16,5V. Die meisten Modelle sind aber laut Herstellerangaben für 12V ausgelegt. Beim Einsatz anderer Fahrstromnetzteile haben einige Tests ergeben, dass wir die Schienenspannung auf 13V reduzieren können und dadurch eine Geschwindigkeitsreduktion um ca. 36% erhalten. Dies hat auch den Vorteil, dass das Regelverhalten der Steuerung besser ausgenutzt werden kann.

4.) H0-Gleichstromanlage

Im Hauptstellpult möchten wir alle Schalter gegen Taster tauschen, damit diese auch über das MpC-Bildschirmstellwerk bedient werden können. Es handelt sich dabei um etwas über 100 Stück, die auch mit LED’s zur Statusanzeige ausgerüstet werden. Die Elektronik muss hierzu natürlich auch Erweitert werden. Wir haben bereits mit den ersten Vorbereitungsarbeiten begonnen…

Außerdem bauen wir die Mechanik der Drehscheibe ein weiteres Mal um. Die Steuerung und das Grundprinzip bleibt das Selbe, jedoch wird ein stabileres Material für die Getriebebox verwendet um das mechanische Spiel auf ein Minimum zu reduzieren. Die Positionierung der Drehscheibe sollte nach diesem Umbau noch genauer sein.

Der westliche Teil des Frachtenbahnhofs (Rangier- /Verschubbereich) soll in die aktuelle Digitalsteuerung integriert werden. Dadurch können zukünftig alle Züge direkt zwischen den Bereichen übergeben werden, ohne das System wechseln zu müssen. Die Steuerung erfolgt weiterhin im Handbetrieb und wird nicht über die MpC erfolgen.

Ein Vorhaben das wir schon länger verfolgen ist unser Kamerazug. Dieser soll vollständig umgebaut werden. Die Stromversorgung soll in Zukunft über die Schienen erfolgen und nicht mehr über Akkus. Außerdem wollen wir eine bessere Kamera, sowie eine stabilere Übertragungstechnik verwenden…

Da wir schon von Kameras sprechen: Auch die Videoüberwachung der Anlage ist extrem veraltet und soll durch neuere Technik ersetzt werden.

5.) 40-jähriges Vereinsjubiläum

Der MEK-Zirl feiert diese Jahr sein 40-jähriges Jubiläum! Aus diesem Grund wollen wir eine Jubiläumsausstellung veranstalten. Die Planungen sind bereits seit Herbst 2024 am Laufen. Wir werden euch natürlich auch mit Updates versorgen, sobald die Zeit reif ist. Was wir aber vorab schon mitteilen können ist, dass wir so viel verschiedene Maßstäbe und Spurbreiten wie möglich ausstellen wollen. Ihr dürft also gespannt sein!



Neben diesen ganzen Tätigkeiten, die wir hoffentlich alle bis zu den nächsten Fahrtagen erledigen können, wird natürlich auch weiterhin an der Ausgestaltung der Anlage gearbeitet…